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Schule ohne Rassismus

 

Was ist SOR-SMC?

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist ein Projekt von Schülern für Schüler. Es bietet ihnen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten und bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln. Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland, dem mehr als 2.000 Schulen angehören (Stand: Mai 2016), die von über einer Million Schülern besucht werden.
Das Netzwerk wendet sich nicht nur gegen den klassischen Rassismus, sondern gegen alle Ideologien der Ungleichwertigkeit. Seine Mitglieder beschäftigen sich deshalb gleichermaßen mit Diskriminierungen aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung.
Ziel des Projektes ist es, den Alltag an Schulen so zu verändern, dass dieser von einem Klima der gegenseitigen Achtung und der Anerkennung individueller Eigenheiten geprägt ist, gepaart mit der gemeinsamen Suche nach verbindenden Normen.
Der Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage ist kein Preis und keine Auszeichnung für bereits geleistete Arbeit, sondern eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft. Courage-Schulen sagen: Wir übernehmen Verantwortung für das Klima an unserer Schule, indem wir uns bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden.

 

Wie wird man SOR-SMC?

Zunächst müssen sich 70% aller Personen an der Schule (Schüler, Lehrer, Angestellte, …) in eine Unterschriftenliste eintragen. Sie verpflichten sich mit ihrer Unterschrift, aktiv gegen jede Form von Diskriminierung an ihrer Schule einzutreten, bei Konflikten einzugreifen und regelmäßig Projekte und Aktionen zum Thema durchzuführen.
Wenn genügend Unterschriften gesammelt wurden, kann sich die Schule einen Paten und/oder eine Patin suchen (zum Beispiel eine Person aus dem Bereich der Medien, der Kunst, der Politik, der Wirtschaft oder dem Sport) und die Vorbereitungen für die Auszeichnung treffen. Die Paten des Gymnasiums Parsberg sind die Bands B.Trug, Killerpilze und Django 3000.
In einem feierlichen Festakt wird dann der Schule von der Bundeskoordination der Titel „SOR - SMC" verliehen und ein Schild überreicht.
Um den Titel „SOR-SMC“ behalten zu dürfen, muss jedes Jahr mindestens eine Aktion zum Thema Diskriminierung und Rassismus stattfinden.

 

Warum wollten wir SOR-SMC werden?

Die SMV (Schülermitverantwortung) wollte ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung jeder Art setzen. Es ist klar, dass durch einen Titel oder ein Schild am Eingang nicht automatisch ein tolles Schulklima herrscht und es kein Mobbing, keine Diskriminierung o.Ä. mehr gibt. Aber durch das Führen des Titels soll nach außen hin gezeigt werden, für welche Werte unsere Schulfamilie im Gesamten eintritt (Offenheit, Toleranz, Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit, Hilfsbereitschaft, Mut, …), auch wenn es wahrscheinlich, wie in jeder Gruppe, immer wieder „schwarze Schafe“ geben wird. Diesen soll jedoch mit Zivilcourage begegnet werden.

 

Welche Aktionen und Aktivitäten gab es bisher?

Es gibt einige alljährliche Aktionen an unserer Schule, wie beispielsweise Interkulturelles Kompetenztraining, Theater zum Thema Mobbing mit anschließender Diskussionsrunde, Vorträge zum Thema Cybermobbing, Exkursionen ins Konzentrationslager, Lions Quest-Tage zur Verbesserung des Klassenklimas und der Teamfähigkeit usw., die zum Teil bereits vor der Verleihung des Titels SOR-SMC etabliert waren.
Zusätzlich dazu stellt die SMV bei verschiedenen Gelegenheiten Infostände zum Thema SOR-SMC auf (z.B. Sommerfest, Tag der offenen Tür, Humpen Bumpen Festival).
Dieses Jahr wurde ein ehemaliger Nazi zum Klassensprecherseminar eingeladen, um seine Geschichte zu erzählen und so unter anderem die Gefahren der Nazi-Szene sowie die Ausstiegsmöglichkeiten darzustellen.
Außerdem führten kurz vor Ostern unter dem Motto „Wir sind bunt!“ alle Parsberger Schulen eine gemeinsame Aktion durch, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Die Schüler und Lehrer gingen zusammen zum Stadtplatz, wo sie Luftballons mit Kärtchen steigen ließen, die sie zuvor durch Sprüche oder Bilder gegen Rassismus bzw. allgemein zum Thema Toleranz gestaltet hatten.
Immer wieder findet auch ein Austausch mit anderen SOR-Schulen statt, wie z.B. dem Willibald-Gluck-Gymnasium in Neumarkt. Zudem nahmen zwei Schüler der SMV am oberpfalzweiten Netzwerktreffen teil und wurden dort zu Kreiskoordinatoren gewählt, sodass das nächste Kreistreffen bei uns an der Schule stattfinden wird.

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