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Die Fachschaft Latein

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Herr Hößl, Schulleiter:
Ich habe vom Lateinunterricht meiner Schulzeit in verschiedenen Bereichen profitiert. Latein hat mir geholfen, die Strukturen meiner Muttersprache zu verstehen. Es hat mir den Zugang zu den modernen Fremdsprachen erleichtert. Sprache und Kultur der Römer haben mich so fasziniert, dass ich das Fach Latein studiert habe, um als Lehrer mein Wissen an Kinder und Jugendliche weiterzugeben, denn Latein erweitert den Horizont!


Herr Nigl, Fachbetreuer Latein:
An Latein gefallen mir die Klarheit, Prägnanz und Logik der Sprache sowie der kulturelle Hintergrund der Antike (ohne die man laut dem verstorbenen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker unsere heutige Kultur und Welt nicht verstehen kann).



Weitere Lateinlehrkräfte:


Frau Auer:

Die Römer haben viele Kulturen stark beeinflusst, so dass sie bis heute von ihnen geprägt sind, auch unsere deutsche Kultur: Unser Rechtssystem, die Medizin, Philosophie, Naturwissenschaften, Mathematik und natürlich unsere Sprache wären ohne die Römer komplett anders. Und das, obwohl das Römische Reich schon seit Jahrhunderten nicht mehr existiert. Das fasziniert mich.

 

Frau Döllinger:
All die Punkte, die meine Kollegen genannt haben, gelten natürlich auch für mich. Hinzu kommt aber noch, dass mich schon immer die Ästhetik der lateinischen Sprache fasziniert hat, ihre Schönheit wie sie beispielsweise in den Gedichten Ovids besonders sichtbar wird. Hier sieht man ein geniales Zusammenspiel von Metrik, Sprache und Inhalt. Übrigens: Es gäbe ohne Ovids "Pyramus und Thisbe" kein "Romeo und Julia" von Shakespeare. Gerade auch die Verbindung von Latein und Musik kommt nicht von ungefähr. Die Entwicklung der europäischen Musikkultur basiert vornehmlich auf der lateinischen Gregorianik. Ohne sie ist unsere heutige moderne Musik nicht vorstellbar. Außerdem denke man an den Beat, der z.B. in einigen Liedern der Carmina Burana anzutreffen ist, die von Carl Orff in unnachahmlicher Weise vertont worden sind. Eine Mozart-Messe ohne Latein? Das ist unvorstellbar. Das Lateinische (auch das Italienische = das moderne Latein) lässt sich wunderbar geschmeidig singen. Also jeder, der die Musen, all die schönen Künste und vor allem auch die Musik liebt, wird am Lateinischen seine Freude haben.

 

Frau Hofmann:
Mir gefällt die klare Struktur der Sprache. Mit dem, was man in der Schule lernt, kann man eigentlich alles verstehen. Es gibt keine regionalen Unterschiede im Sprachgebrauch und Dialekte. Außerdem beeindruckt mich, was für kluge Gedanken und Ideen die Menschen in der Antike schon hatten.

 

Frau Pöppl:
Latein - eine "tote" Sprache? Von wegen! Latein wird zwar nicht mehr als Muttersprache gesprochen, lebt aber in vielfacher Hinsicht auch in der Gegenwart weiter. Denn Latein ist die Grundlage für alle romanischen Sprachen, wie Italienisch, Spanisch, Portugiesisch oder Französisch. Auch viele Wörter der englischen Sprache und einige Satzstrukturen haben lateinische Vorbilder. Der Lateinunterricht stellt also eine gute Grundlage für die Multilingualität dar, die in unserer modernen globalisierten Welt immer wichtiger wird.

 

Frau Prokisch:
Ich mag sehr gerne den exakten Umgang mit einer formenreichen Sprache, die es mir ermöglicht, nicht nur den Sinn von Fremdwörtern oder mir unbekannten Wörtern anderer Sprachen herzuleiten, sondern auch die Zusammenhänge zwischen den europäischen Sprachen und die Entwicklung der Wörter genau zu verstehen.
Ganz besonders liebe ich die Beschäftigung mit lateinischer Literatur, die mit einem gewissen Anspruch in Inhalt und Stil Vorbild für viele bedeutende Werke der europäischen Literatur und Kunst ist.

 

Frau Schupfner:
Schon als Schülerin haben mich neben der Klarheit der lateinischen Sprache und ihrer historischen und kulturellen Bedeutung vor allem die philosophischen Schriften beeindruckt, deren Fragestellungen uns auch im 21. Jahrhundert nach wie vor bewegen. Insbesondere die Schrift „De amicitia“ von Cicero hat mich nicht nur auf intellektueller Ebene angesprochen sondern auch auf emotionaler Ebene berührt.

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