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Wald mit Zukunft – ein innovatives Lernprogramm am Gymnasium Parsberg

Frau Schneiderhan vom Lehrstuhl Didaktik der Uni Bayreuth war für drei Tage bei uns, um mit verschiedenen Klassen (10a, 10b und 9c++) ein Lernprogramm zum Thema Schutz und Nutzung des Ökosystems Wald durchzuführen. Der inhaltliche Schwerpunkt lag auf der Bedeutung des Ökosystems Wald, seiner Biodiversität und deren Schutz.

Zum Einstieg versuchten die Schüler Fotos verschiedener Lebewesen und Ökosysteme in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen, anschließend wurden in Arbeitsgruppen vier Stationen in Angriff genommen. So mussten die SchülerInnen bei einer Station verschiedene Bodenlebewesen mit Hilfe eines Binokulars eindeutig bestimmen, was manchmal gar nicht so einfach war. Denn – nur was man kennt, kann man auch schützen!

Eine andere Station beschäftigte sich mit dem Klimawandel und sollte den SchülerInnen die Gefahren menschlicher Eingriffe in funktionierende Ökosysteme bewusst machen. Hier durften die Gruppen interaktive Computerlernprogramme nutzen.

Des Weiteren versuchte sich jeder Schüler/jede Schülerin der Gruppe mittels einer Rollenkarte in eine Rolle/Berufsbild einzufinden, z.B. Umweltschützer, Waldbauer, u.a.. In einer Diskussionsrunde sollten sie dann „ihre“ Positionen und Meinungen vertreten. So konnten sie einen Überblick über die ökologische, ökonomische und soziale Bedeutung des Ökosystems Wald gewinnen.
Durch das Lernprogramm wird ein Citizen-Science-Projekt zum Thema DNA-Barcoding in den Unterricht integriert. Hier arbeiten die SchülerInnen mit Forschern der Zoologischen Staatssammlung in München zusammen. Einzelne Jugendliche hatten Bodenproben aus einem Waldstück mitgebracht, die von Münchner Wissenschaftlern für eine genetische Artbestimmung = Barcoding ausgewertet werden, man

erhofft sich hierdurch zusätzlich neue Arten zu finden.

Infos hierzu unter: http://www.barcoding-zsm.de/

Für eine empirische Studie mussten die TeilnehmerInnen noch Tests schreiben, die den Wissenszuwachs und die Nachhaltigkeit des Lernprogramms überprüfen sollen.
Alle Schüler zeigten sich interessiert und arbeiteten sehr gewissenhaft und konzentriert an den einzelnen Stationen. Schüler: „So merkt man gar nicht, dass man lernt!“

Dr. R. Girg, B. Neumann-Zaunstöck

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